Geheimnisse

4.Tag unserer Reise zu den Juwelen am Bodensee

12500 Käse-Laibe lagern im Käsekeller der Appenzeller Schaukäserei. Der Käse, der dort hergestellt und in die ganze Welt exportiert wird, ist der würzigste Käse der Schweiz. Die Rezeptur der Kräutersulz, mit der Käse mehrere Monate eingerieben wird, bleibt ein gut gehütetes Geheimnis. Der Käsepass auf der Unterseite jedes Laibes bürgt für Qualität und Herkunft. Die Qualität der verschiedenen Käsesorten kann man selbst überprüfen, während man bei einige Herstellungsprozessen zuschaut und die Roboter bestaunt, die sehr ausdauernd die Arbeit von menschlichen Arbeitskräften übernehmen.

Wie ein Geheimnis kommen einem auch die mittelalterlichen Handschriften vor, die in der Stiftbibliothek St.Gallen aufbewahrt werden. Der Ungeübte kann sie kaum entziffern.
St.Gallen ist der Hauptort des gleichnamigen Kantons und blickt zurück auf eine über tausendjährige Klosterkultur. Im 7.Jahrhundert lies sich dort der irische Mönch Gallus nieder. Aus seiner Eremitage erwuchs 100 Jahre später das Kloster und die Abtei – eines der bedeutendsten Klöster des Mittelalters. Der Bibliothek – einer der ältesten und reichsten der Welt – verdankt St.Gallen in erster Linie den kunsthistorischen Weltruhm. Sie birgt einen umfangreichen Bestand an Urkunden und Handschriften des frühen Mittelalters sowie eine der weltweit grössten Sammlungen irischer Handschriften.

Die Stiftskirche St.Gallus wurde erbaut zwischen 1755 und 1766, in einer Zeit, in der das Kloster seine spirituelle Kraft verloren hatte. Wenige Jahrzehnte vor der Säkularisation wollte man noch einmal seinen Reichtum zeigen und ließ einen der letzten monumentalen Sakralbauten des Spätbarocks errichten.
Der St. Galler Klosterplan, entstand im frühen 9.Jahrhundert. Er zeigt die ideale Gestaltung einer Klosteranlage und wurde zum Vorbild vieler mittelalterlicher Klöster. Auch die Anlage des Bonner Cassiusstiftes orientiert sich an diesem Plan und seiner Aufteilung der Klostergebäude.

Das Dirnen-Denkmal und die Bla-Bla-Weiber

Dritter Tag unserer Bodensee-Rundreise

Die Hübschlerinnen, die bei mittelalterlichen Großveranstaltungen, Krönung oder Kirchenversammlung, auch immer anwesend waren, sind immer ein begehrtes Thema bei zweitklassigen Stadtführer*innen. So auch heute in Konstanz, wo man den Dirnen beim Konstanzer Konzil, das im 15.Jahrhundert stattfand, 1993 ein Denkmal gesetzt hat: die Imperia am Hafen der Bodensee-Stadt. Marketing-Strategen haben das Dirnen-Denkmal zum Wahrzeichen der Stadt erklärt. Seltsam.


Das Konzil im 15.Jahrhundert war gewiss der Höhepunkt in der Stadtgeschichte, deren Gegenwart u.a.von einer angesehenen Universität geprägt ist. Das Konzil versuchte 100 Jahre vor der Reformation Ordnung in die Kirche zu bringen, die damals von gleich drei Päpsten in verschiedenen Städten regiert wurde. Fortan gab es dank kaiserlicher Unterstützung nur noch einen Papst, die notwendigen inneren Reformen aber blieben auf der Strecke.

Die Konzilsversammlungen fanden im Konstanzer Münster statt, dessen romanischer Kern im 13.Jahrhundert eine gotische Erweiterung erfuhr. Ein Juwel ist die Krypta des Hl.Pelagius, aber auch die Mauritiusrotunde, eine eingeschossige Rundkapelle, die die Grabeskirche in Jerusalem symbolisierte. Nach 940 wurde sie erbaut und um 1300 erneuert. Eine frühgotische Nachbildung des Heiligen Grabes kam 1260 in das Bauwerk und diente den Pilgern als Ersatz für das Original in Jerusalem, das nicht mehr erreichbar war.

Die Klosterinsel Reichenau unweit von Konstanz ist seit 2000 UNESCO Weltkulturerbe. Drei Kirchenbauten zeugen von der Arbeit der Mönche auf der Insel, die man mit Recht eine „Wiege der abendländischen Kultur“ nennt. In St.Georg finden wir frühmittelalterliche Wandmalereien (um 1000), den größten zusammenhängenden Zyklus monumentaler Wandmalerei nördlich der Alpen.

Hier stößt der Besucher auch auf gewiss heute nicht mehr gendergerechte Darstellung schwatzhafter Frauen, deren Geplapper (wörtlich „pla,pla“) nicht auf eine Kuhhaut gehe. Nicht nur im 14.Jahrhundert hat man so negativ über Frauen geurteilt.

Machtvoll erhebt sich die Klosteranlage mit dem Münster St. Maria und Markus, die im 8.Jahrhundert begonnen und im 15.Jahrhundert seine heutige Gestalt erhielt. Kostbare Reliquien gehören zum Schatz dieser Kirche. Das Skriptorium des Kloster war gewiss eines der bedeutendsten in Europa. Die wichtigsten Handschriften wurden 2003 in die Liste des „Memory of the World“ der UNESCO aufgenommen.

Die Peterskirche in Niederzell wurde ursprünglich im 8.Jahrhundert von Egino von Verona erbaut. Am Ende des 11.Jahrhunderts errichtete man den heutigen Kirchenbau auf den Fundamenten des karolingischen Baus. In der Apsis befindet sich ein Beispiel für die Reichenauer Monumentalmalerei aus der Zeit zwischen 1104 und 1134: Christus thronend über den Aposteln und Propheten.

„Arme“ Zisterzienser, eine Schwedenkugel und eine Burgunder-Orgel

Der zweite Tag unserer Juwelensuche

Eine der schönster Barockkirchen, die Birnau oberhalb des Bodensees, ist gleichzeitig ein Beweis für die Dekadenz des Zisterzienser-Ordens im 18.Jahrhundert. Schlicht und ohne Ausstattung sollten die Kirchen des Zisterzienser-Ordens sein, so hatte es der Hl. Bernhard von Clairveaux gewollt und so haben wir es auch auch bei unserem Aufenthalt in Burgund vor einigen Jahren gesehen. Das Gegenteil davon ist die Wallfahrtskirche Birnau, wo ein altes Gnadenbild der Muttergottes verehrt wird. Von den Zisterziensern im Kloster Salem erbaut, ist sie reich ausgestattet mit kunstvollen Altären, Malereien und Skulpturen: die bekannteste ist der Honigschlecker am Bernhardsaltar. Erbaut zur größeren Ehre Gottes ist sie doch auch ein Beweis dafür, wie weit sich der Orden von den Idealen seines Gründers entfernt hat.

Die Bürger von Überlingen haben die St.Nikolaus-Kirche von 1350 bis 1576 als fünfschiffige spätgotische Basilika erbaut. Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Stadt von den Schweden beschossen, aber nicht eingenommen. Eine Kanonenkugel im Kirchenschiff erinnert daran.

Das überregional bedeutsamste Kunstwerk des Münsters ist der geschnitzte Hochaltar, den der Überlinger Holzschnitzer Jörg Zürn und seine Mitarbeiter von 1613 bis 1616 schufen. Er besteht aus unbemaltem Lindenholz und ist mit 23 lebensgroßen sowie über 50 kleinen Figuren, teilweise in szenischen Darstellungen, dekoriert. Zentral ist die Geburt Christi dargestellt, darunter Verkündigung und oberhalb die Krönung der Jungfrau Maria. Auf der vierten Ebene, unterhalb des abschließenden Kruzifixes, thront eine Figur des Bischofs Nikolaus von Myra, des Patrons der Kirche.

Wie kommt der Burgunder-Wein an den Bodensee?
Als Abt Anselm im 18.Jahrhundert den Auftrag für gleich vier Orgeln in der Abteikirche des Klosters Salem erteilte, bekam der schwäbische, aber in Dijon ansässige Orgelbauer Karl Joseph Riepp den Zuschlag. Er baute nicht nur die Orgel, sondern brachte auch auf Bitten des Abtes Burgunder-Weinreben mit an den Bodensee, die seitdem hier gedeihen.

Das Kloster Salem, ursprünglich von den Zisterziensern zur Zeit des Hl. Bernhard gegründet und damit eines der ältesten Zisterzienser-Klöster im deutschen Sprachraum, wurde im 18.Jahrhundert eine Abtei deren Ausstattung ihren Reichtum widerspiegelte. Auch der Kirchenraum wurde entsprechend umgestaltet. Das Inventar umfasst Ausstattungsgegenstände aus der Zeit der Spätgotik, des Barock, des Rokoko und des Klassizismus. Es ist nach dem Ulmer und dem Freiburger Münster die drittgrößte gotische Kirche Baden-Württembergs.

Am 23. November 1804 wurde Kloster Salem geschlossen. Zum Zeitpunkt der Aufhebung hatte Salem enorme jährliche Einkünfte und besaß Vermögenswerte von rund drei Millionen Gulden, darunter 330 Quadratkilometer Land. In dieser Säkularisation fiel die ehemalige Abtei an das Großherzogtum Baden, das die Gebäude erhielt. Die Kirche wurde Pfarrkirche der katholischen Gemeinde Salem.

Max von Baden lud 1920 den Pädagogen Kurt Hahn ein, im Klostergebäude eine Reformschule zu eröffnen. Das Internat Schule Schloss Salem zählt heute zu den renommiertesten Privatschulen Deutschlands und hat nach wie vor im Westteil des Schlosses seinen Hauptsitz. Im Schloss selbst werden allerdings nur noch die Schüler der Mittelstufe unterrichtet.

Mit 3G auf Reisen gehen

Kanzlerin Angela Merkel sieht die Chance, dass im Sommer wieder Urlaub wie im vergangenen Jahr möglich sein wird.
(ZDF 8.5.2021)

Die Nachrichten machen Hoffnung, dass es uns gelingt, die Pandemie in den Griff zu kriegen. Wer genesen, geimpft und regelmässig getestet wird (3G), kann wieder Reisepläne machen.

Wir können wieder die Koffer packen! Zwei Reisen zu interessanten Zielen hat unser Verein für 2021 schon im Programm:
Anfang August an den Bodensee
im Oktober auf den Spuren der Staufer

Sie können sich schon anmelden ! Über die Programmseite!
Nicht vergessen: die Webseite weiter empfehlen und abonnieren!

Sorgenvolle Blicke ins Heilige Land

Wer in die Medien schaut, blickt sorgenvoll ins Heilige Land wir haben unsere Freunde in Jerusalem und Bethlehem befragt, wie sie die Situation erleben:
Die Schwestern von St.Charles in Jerusalem schreiben uns:
„For all our friends – thank you for your kind requests and sorrows.We Sisters of St. Charles are all fine and safe.But let us pray together for PEACE IN THE HOLY LAND – our community is praying this prayer every day. 🙏

Unsere Freunde in Bethlehem: “ Hello, i won’t lie the situation isn’t stable we dont know what will happen next and what to expect for tomorrow. I hope that everything will get under control and no more damage will happen in both places 🙏🏻🙏🏻 Thankk you“

Die Schwestern von St. Charles bitten uns um ein Gebet:
Schenke, o Gott, deiner heiligen Stadt Jerusalem und der ganzen Welt deinen Frieden! Verankere ihn in den Herzen aller Menschen, denn dein göttlicher Friede ist der Friede, den die Welt nicht geben kann. Dein Friede befreit alle, die in den Netzen der körperlichen oder psychischen Gewalt als Täter oder Opfer gefangen sind. Hilflos sehen wir die vielen Formen der Gewalt und des Unrechts – von der großen Politik bis hin zum alltäglichen Miteinander. Schaffe, o Gott, unseren großen und kleinen Grenzen Frieden! Erfülle die Mächtigen mit deinem Geist der Liebe! Hilf auch uns, an deinem Reich des Friedens mitzuwirken, indem wir erkennen und tun, was in unserer Umgebung den Menschen und der Schöpfung zum Frieden und Wohlergehen dient! Darum bitten wir dich, Du Gott der Liebe und Treue! Wir loben dich und danken dir in Ewigkeit. Amen

Auf einer eigenen Webseite informieren wir über Hilfsprojekte für Kinder in Bethlehem und Jerusalem. Schauen Sie selbst!

Damit es uns gut geht!

„Pläne machen und Vorsätze fassen bringt viele gute Empfindungen mit sich“,

sagt Friedrich Nietzsche. Die Nachrichten machen Hoffnung, dass es uns gelingt, die Pandemie in den Griff zu kriegen. Wer genesen, geimpft und regelmässig getestet wird, hat wieder mehr Möglichkeiten:

wir können wieder die Koffer packen und reisen. Zwei interessante Reisen hat unsere Verein für 2021 schon im Programm:
Anfang August an den Bodensee
im Oktober auf den Spuren der Staufer

Sie können sich schon anmelden ! Über die Programmseite!
Nicht vergessen: die Webseite weiter empfehlen und abonnieren!

Ein Geschenk zum Umzug

Wir sind mit unserer Seite umgezogen: aus miteinanderreisen.blog wurde miteinanderreisen.de. Abonnieren Sie die Seite und Sie sind immer auf dem Laufenden über unsere Pläne und Sie begleiten uns auf unseren Reisen!
Als kleines „Geschenk“ für Ihre Treue ein Video über Jerusalem – anschauen und träumen. Nächstes Jahr geht es wieder hin!
Bei unseren Reisen 2021 sind noch Plätze frei! Details siehe unten.

„Auf den Spuren der Staufer“ 7.-11.Oktober 2021

Die Staufer waren ein Adelsgeschlecht, das von 1079 bis 1268 zahlreiche Herzöge von Schwaben, römisch-deutsche Könige und Kaiser, Könige von Sizilien sowie Könige von Jerusalem hervorbrachte. Sie regierten ab Ende des 12. Jahrhunderts ein Gebiet, das sich von Lübeck bis Palermo und von Lyon bis Wien erstreckte. Bis heute gilt die Zeit der Stauferherrschaft als Höhepunkt deutscher Geschichte. Unsere Busreise führt ins „Stammland“ der Staufer im heutigen Baden-Württemberg.

Das Programm – Änderungen vorbehalten!

Donnerstag, 07.10.2021

Von Bonn aus startet die Reise in Richtung Speyer. Unterwegs besuchen wir die Burg Trifels. Sie war Heimstatt der Reichsklein-odien Krone, Zepter und Reichsapfel. Nachbildungen dieser Stücke werden heute in einer eigenen Schatzkammer der sehenswerten Dauerausstellung präsentiert. Zugleich diente Burg Trifels Saliern und Staufern als Staatsgefängnis für Prominente. Berühmtester Gefangener war der englische König Richard Löwenherz.

Nach den Saliern wählten auch die nachfolgenden Herrschergeschlechter der Staufer, Habsburger und Nassauer über weitere 200 Jahre hinweg den Dom zu Speyer als ihre letzte Ruhestätte und machten ihn damit zur Reichsgrablege. In der Königs- und Kaisergruft sind drei Staufer in zwei Gräbern bestattet

Übernachtung im ibis styles Speyer.

Freitag, 08.10.2021

Am Neckar in Bad Wimpfen ließ Kaiser Friedrich Barbarossa in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts die größte Kaiserpfalz der Staufer mit 215 Metern Länge und 88 Metern Breite errichten. Im Rahmen der Führung sehen wir auch  die Stiftskirche St. Peter und die evangelische Stadtkirche.

Mit dem Schiff geht es weiter nach Heilbronn. Am Nachmittag geht es zum Kloster Lorch. Das Benediktinerkloster war als Grablege der Staufer gedacht.


Für die kommenden Nächte beziehen wir im Taste Hotel Heidenheim unsere Zimmer.

Samstag, 09.10.2021

Nach dem Frühstück fahren wir nach Schwäbisch Gmünd. Eine prägende Periode für die Stadt war die Zeit der Staufer im 12. und 13. Jahrhundert. Die erste überlieferte Erwähnung von Gmünd als Stadt ist auf das Jahr 1162 datiert – früher als bei jeder anderen Stadt der Staufer –, weshalb sich Gmünd als „älteste Stauferstadt“ bezeichnet. Während der Stadtführung besichtigen wir das Heilig-Kreuz-Münster, die  Johanneskirche (die erste Erwähnung einer Johanneskirche in Schwäbisch Gmünd erfolgte im Jahr 1225 im Rahmen einer Wundererzählung von Caesarius von Heisterbach) und die Wallfahrtskirche Sankt Salvator.

Nachmittags geht es weiter zum auf der Ostalb gelegenen Wäscherschloss nahe der Stadt Göppingen. Hier beginnt die Geschichte der mächtigsten Dynastie des Hochmittelalters. Das Schloss war der Wohnsitz des Grafen Friedrich von Büren, des Stammvaters aller Staufer. Der Name der Wäscherburg geht angeblich auf eine Legende zurück. Kaiser Friedrich Barbarossa soll sich bei einem Aufenthalt in der Burg in eine Wäscherin verliebt und ihr das gesamte Anwesen als Zeichen seiner Liebe geschenkt haben.

Nachdem Friedrich I., der Sohn des Herren von Büren, in den Rang eines Herzogs von Schwaben erhoben wurde, war ihm das Wäscherschloss fortan zu eng, zu klein und nicht mehr repräsentativ genug.

Er zog mitsamt seinem Gefolge hinauf auf den nahe gelegenen Berg Hohenstaufen. Dort errichtete er um 1100 die Burg Hohenstaufen, die dem Geschlecht seinen Namen gab. Bis ins 13. Jahrhundert blieb sie der Stammsitz der Staufer. Heute sind von ihr nur noch Ruinen erhalten geblieben.

Sonntag, 10.10.2021

Die Abteikirche Neresheim gehört zu den bedeutendsten Kirchenbauten des Spätbarock. Als letzte reife architektonische Schöpfung Balthasar Neumanns kommt ihr in der europäischen Kunstgeschichte eine überragende Stellung zu. Es ist Neumann hier gelungen, Lang- und Zentralraum zu einem monumentalen Gesamtraum zu verschmelzen.

Anschließend geht es weiter zur Burg Katzenstein, auch Cazzenstein genannt, eine der ältesten erhaltenen Stauferburgen im nach ihr benannten Stadtteil von Dischingen.

Der letzte Programmpunkt des heutigen Tages ist das Schloss Hellenstein (Heidenheim). Die ursprüngliche Stauferburg aus dem 12. Jahrhundert wurde bei einem Brand im Jahre 1530 fast völlig zerstört.

Nur noch die Ruinen des so genannten „Rittersaals“ sind davon übrig geblieben. Vor diesen mittelalterlichen Gebäudekomplex ließ Herzog Friedrich I. von Württemberg ein Renaissanceschloss bauen. Es entstand eine Festung mit mächtigen Rondellen und Basteien.

Montag, 11.10.2021
Auf der Heimreise besuchen wir das Kloster Maulbronn, die am vollständigsten erhaltene Klosteranlage des Mittelalters nördlich der Alpen. Die
Zisterzienser begannen Mitte des 12. Jahrhunderts mit dem Bau — über die Jahrhunderte entstand eine riesige Klosterstadt. Seit 1993 gehört das Kloster zum UNESCO-Weltkulturerbe. 1156 nahm der Stauferkaiser Friedrich l. Barbarossa das Kloster in den Schutz des Reichs. 1178 weihte Erzbischof Arnold von Trier die Klosterkirche. Zwischen 1201 und 1225 entstanden die Klosterfront mit Keller und Laienrefektorium, die Vorhaile (Paradies), die Südhalle des Kreuzgangs, das Herrenrefektorium und der Kapitelsaal.

Auf der Heimreise besuchen wir das Kloster Maulbronn, die am vollständigsten erhaltene Klosteranlage des Mittelalters nördlich der Alpen. Die
Zisterzienser begannen Mitte des 12. Jahrhunderts mit dem Bau — über die Jahrhunderte entstand eine riesige Klosterstadt. Seit 1993 gehört das Kloster zum UNESCO-Weltkulturerbe. 1156 nahm der Stauferkaiser Friedrich l. Barbarossa das Kloster in den Schutz des Reichs. 1178 weihte Erzbischof Arnold von Trier die Klosterkirche.

Nach der Mittagspause machen wir uns auf die Rückreise nach Bonn.



Reisepreis:                          
Euro       695,00 pro Person  im Doppelzimmer

Einzelzimmer:
Euro     90,00 Zuschlag (nur begrenzt verfügbar)
Mitglieder des „Vereins der Freunde christlichen Reisens“ können über die Doppelzimmerbörse im Mitgliederbereich nach Reisepartnern/innen suchen.

Leistungen:                         

  • Fahrt im modernen klimatisierten Reisebus / Abfahrt in Bonn inklusive sämtlicher Nebenkosten
  • Unterkunft im Taste Hotel Heidenheim und ibis styles in Speyer mit Frühstück und Abendessen (Halbpension)
  • Führungen gemäß Programm
  • Eintrittsgelder gemäß Programm sofern verfügbar und ohne Einschränkungen durch Corona möglich
  • Reiseleitung durch Msgr. Schumacher
  • Reisepreissicherungsschein

Nicht enthalten:

  • Getränke
  • Mittagessen und ggf. Zwischenmahlzeiten
  • Trinkgelder
  • persönliche Ausgaben und Souvenirs

Die Reise wird vom Reiseveranstalter oneworldtours organisiert und durchgeführt. Die gültigen AGB können auf der Webseite www.oneworldtours.de abgerufen oder bei oneworldtours angefordert werden. Sie sind auch auf der Rückseite der Anmeldeformulare abgedruckt. Bei Buchung wird eine Anzahlung i.H.v. 15% des Reisepreises, 4 Wochen vor Reisebeginn die Restzahlung fällig.

Online ist die Anmeldung über die o.g.  Webseite möglich. Die Plätze werden nach dem Datum des Eingangs vergeben. Die Reise ist für Menschen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet. Reisenummer: 2421

Die Fahrt findet ab 25 Teilnehmern statt und ist auf 29 Personen begrenzt. Jeder Teilnehmer benötigt einen gültigen Personalausweis. Bei Reisebeschränkungen, Beherbergungsverboten oder ähnlichem werden die Anzahlungen zu 100% erstattet.  

Kontakt:
onewordltours GmbH Co KG
Alfred-Bucherer-Strasse 91 – 53115 Bonn
Tel. 0228 25901559
info@oneworldtours.de

Freunde christlichen Reisens e.V.
mail@fcr.reisen
www. fcr.reisen

Stand: 13. März 2021

Fotonachweis:
Burg Trifels Arno Kohlem, CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons
Kloster Lorch – Holger Uwe Schmitt, CC BY-SA 4.0 via Wikimedia Commons
Schwäbisch Gmünd – Webseite der Stadt Schwäbisch Gmünd
Ruine Hohenstaufen – dealerofsalvation, CC BY-SA 4.0 via Wikimedia Commons
Neresheim – Franzfoto, CC BY-SA 3.0 , via Wikimedia Commons
Kloster Maulbronn -Bastian Gläßer, CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons




2.-7.August 2021 Juwelen rund um den Bodensee

Mönche, Nonnen und ihre Klöster haben seit dem frühen Mittelalter die Landschaft rund um den Bodensee maßgeblich gestaltet. Deshalb prägen herausragende Zeugnisse kirchlicher Kunst und Kultur die internationale Bodenseeregion seit frühester Zeit. Ihre Kraft inspiriert und wirkt bis heute. Die bedeutendsten Klöster und kunstvolle Kirchenbauten stehen als steinerne Zeugnisse ihrer Zeit für begehbare Geschichte. Von den UNESCO-Weltkulturerbe-Klöstern Reichenau und St. Gallen, vom Konstanzer Konzil und den schwelgerischen Baumeistern des Barocks sind Impulse ausgegangen, die die europäische Kultur geprägt haben. Auf unserer Reise begegnen wir diesen Juwelen rund um den Bodensee.
Reiseverlauf (Änderungen vorbehalten)

Montag, 2.August 2021
Von Bonn aus startet die Reise in Richtung Bodensee. Unterwegs besuchen Sie in Rottenburg am Neckar den Dom St. Martin. Anschließend geht es weiter nach Eriskirch, Ihrem Domizil für die nächsten fünf Nächte am Bodensee.

Dienstag, 3.August 2021
Der Tag beginnt mit einem Besuch der Marienwallfahrtskirche Birnau. Die Barockkirche liegt am Nordufer des Bodensees. Anschließend fahren Sie nach Überlingen, um dort das Münster St. Nikolaus im Stil der Spätgotik zu besichtigen. Nach einer Mittagspause steht das Schloss und Kloster Salem auf dem Programm. Das Kloster Salem zählt zu den schönsten Kulturdenkmälern am Bodensee. Bei einer Führung erkunden Sie die einst mächtige Abtei und das Schloss der Markgrafen.

Mittwoch, 4.August 2021
Nach dem Frühstück setzen Sie in Meersburg mit der  Fähre über auf die südliche Seite des Bodensees. Der  heutige Tag führt Sie nach Konstanz und auf die Insel    Reichenau. In Konstanz lernen Sie bei einer Stadtführung die vielen Sehenswürdigkeiten aus den verschiedenen Epochen kennen. Am Mittag besuchen Sie die größte Insel des Bodensees, die Insel Reichenau. Bekannt für Gemüsefelder, Weinberge und wunderschöne Ausblicke auf Rhein und Untersee, die idyllisch gelegenen Kirchen St. Maria und Markus, St. Georg und St. Peter und Paul, bietet die Reichenau viel Stoff für spannende Geschichten, die Sie bei einer Führung kennenlernen. 

Donnerstag, 5.August 2021
Heute führt Sie Ihre Reise in die Schweiz. In Appenzell besuchen Sie eine Käserei. Hier werden Sie bei der Produktion des Appenzeller helfen und Ihren eigenen Käse herstellen, der Ihnen nach der Reifezeit zugesendet wird. Anschließend fahren Sie weiter nach St. Gallen in den Stiftsbezirk, wo Sie bei einer Führung die Stiftskirche und die Stiftsbibliothek erleben. Die Stiftsbibliothek ist eine der ältesten Bibliotheken der Welt. Sie besitzt eine der bedeutendsten Handschriftsammlungen Europas.

Freitag, 6.August 2021
Am heutigen Vormittag besuchen Sie Lindau. Die Stadt ist bekannt für ihre Altstadtinsel und die verschiedenen Türme, die Sie im Rahmen einer Führung sehen werden. Mit dem Schiff geht es dann von Lindau ins benachbarte Bregenz. Hier nehmen Sie die Pfänderbahn auf den 1.062 Meter hohen Pfänder. Von dort haben Sie einen atemberaubenden Panoramablick über den Bodensee und auf die Alpen. Auf dem Weg zurück zum Hotel durch-fahren Sie den Bregenzerwald.

Samstag, 7.August 2021
Sie beginnen Ihre Heimreise mit einem Besuch in Stein am Rhein, wo Sie entlang der gut erhaltenen Fachwerkhäuser mit ihren faszinierenden Fassadenmalereien spazieren können. In der Kirche St. Johann in der Burg befinden sich Wandmalereien mit einzigartigen Szenen aus dem Leben Jesu. Nach einer Kaffeepause fahren Sie zurück nach Bonn, wo Sie am Abend ankommen werden.
Programmänderungen oder Hotelwechsel innerhalb der gleichen Kategorie vorbehalten –

Reisepreis:                          
Euro       855,00 pro Person  im Doppelzimmer

Einzelzimmer:
Euro     175,00 Zuschlag (nur begrenzt verfügbar)

Mitglieder des „Vereins der Freunde christlichen Reisens“ können über die Doppelzimmerbörse im Mitgliederbereich nach Reisepartnern/innen suchen.

Leistungen:                         
Fahrt im modernen klimatisierten Reisebus / Abfahrt in Bonn
Unterkunft im christlichen Gästehaus Sankt Theresia in der Nähe von Friedrichshafen
Frühstück und Abendessen (Halbpension)
Führungen gemäß Programm
Eintrittsgelder gemäß Programm
Käseherstellung
Bootsfahrt Lindau-Bregenz
Fahrt mit der Pfänderbahn
Kurtaxe
Reiseleitung durch Msgr. Schumacher
Reisepreissicherungsschein

Nicht enthalten:
Getränke
Mittagessen und ggf. Zwischenmahlzeiten
Trinkgelder
persönliche Ausgaben und Souvernirs

Die Reise wird vom Reiseveranstalter oneworldtours organisiert und durchgeführt. Die gültigen AGB können auf der Webseite www.oneworldtours.de abgerufen oder bei oneworldtours angefordert werden. Sie sind auch auf der Rückseite der Anmeldeformulare abgedruckt. Bei Buchung wird eine Anzahlung i.H.v. 15% des Reisepreises, 4 Wochen vor Reisebeginn die Restzahlung fällig.

Ein Doppelzimmer ist noch frei. Bitte melden Sie sich über mail@fcr.reisen .Die Plätze werden nach dem Datum des Eingangs vergeben. Die Reise ist für Menschen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet. Reisenummer: 1821

Die Fahrt findet ab 25 Teilnehmern statt. Jeder Teilnehmer benötigt einen gültigen Personalausweis. Bei Reisebeschränkungen, Beherbergungsverboten oder ähnlichem werden die Anzahlungen zu 100% erstattet.  

Kontakt: oneworldtours GmbH & Co. KG      
Alfred-Bucherer-Straße 91 / 53115 Bonn
Tel.: 0228 – 25901559
info@oneworldtours.de

oder Freunde christlichen Reisens e.V.
mail@fcr.reisen
Stand 19.Juli 2021