Schwangere Häuser und 4000m Salz

erste Station unserer Reise in den Norden war die Hansestadt Lüneburg, die ihren Reichtum bis in die Neuzeit dem riesigen Salzvorkommen verdankt: 4000mtief reicht der Salzstock, der vom Grundwasser umspült wird.Die Sülzwiesen über dem Salz sind ein sehr unsicherer Untergrund, der die Häuser ganz schön schief aussehen lässt.Mit Treidelkähnen wurde das Salz (7 Tonnen fasste ein Kahn) nach Lübeck transportiert. Noch heute findet man die Taue im gedrehten Zierwerk an den Fassaden.


Vom Reichtum kündet auch das Rathaus mit seinen Anbauten, an dem 750 Jahre gebaut wurde. 41 Porzellanglocken aus Meißener Porzellan läuten drei Mal am Tag.
Die „Schwangeren Häuser“ erzählen vom Häuserbau mit anhydritem Gips, der nass geworden sich ausdehnt und ganze Häuserfassaden wölbt.

2 Gedanken zu „Schwangere Häuser und 4000m Salz“

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